Wo man auch hinschaut, überall ist man hierzulande in irgendeiner Art von feuchtem Naß umgeben. Bäche, Flüsse, Seen, Meere, Regen und Schnee. In Gedanken an diese riesigen Wassermengen verstehen viele Menschen nicht, warum Wasser knapp werden soll und der Preis für Trinkwasser ständig angehoben wird. Leider können von den anscheinend unerschöpflichen Wasserreserven der Erde nur geringe Teile für die Trinkwassergewinnung sinnvoll genutzt werden.
97% des Wasservorkommens der Erde bestehen aus ungenießbarem Salzwasser in den Ozeanen und Meeren. Von den verbleibenden 36 Millionen Kubikkilometern Süßwasser ist der allergrößte Teil in Gletschern und in den Polkappen der Erde als Eis fest gebunden. Es verbleiben also nur ca. 0,5 % des gesamten Wasservorrats für die Gewinnung von Trinkwasser.
Kalter Kaffee werden Sie sich sagen, denn seit vierzig Jahren hat sich daran doch nichts geändert, also warum steigen jetzt die Trinkwasserpreise? Grob gesagt hat das zwei Ursachen: Die Nachfrage nach Trinkwasser ist in den letzten 40 Jahren durch die Bevölkerungszunahme und die Erhöhung des privaten Prokopf-Verbrauchs von täglich ca. 90 auf 136 Liter, erheblich gestiegen. Gleichzeitig ist aber das Angebot von einwandfreiem Grund- bzw. Rohwasser drastisch gesunken. Denn obwohl man von dem "natürlichen Wasserkreislauf" spricht, ist durch die zunehmende Verunreinigung des Grundwassers mit Nitraten, Pestiziden und anderen chemischen Verbindungen, durch die gestiegene Bodenversiegelung und durch die extensive Ausbeutung die Regeneration des Grundwassers stark gefährdet. Schon heute müssen die deutschen Wasserversorgungsunternehmen jährlich ca. 2 Milliarden Mark für die Wassergewinnung und -aufbereitung ausgeben, um genügend Trinkwasser in der gesetzlich geforderten Qualität produzieren zu können. Experten schätzen, daß in Zukunft der technische Aufwand für die Trinkwassergewinnung und die damit verbundenen Kosten noch erheblich steigen werden.
Noch vor vierzig Jahren waren die Kosten für Wasser vernachläßigbar gering, heute schon muß jeder Haushalt ca. 1% seines Nettoeinkommens für die Wasserrechnung ausgeben. Kein Wunder bei Wasserpreisen von DM 14,- pro m³ in manchen Regionen.
Wir möchten Ihnen mit unserem Online-Angebot Möglichkeiten zeigen, wie Sie durch die Beachtung einiger Grundregeln und die Verwendung von RST-Wassersparern einfach und ohne Komfortverlust viel Wasser und Energie sparen können. Machen Sie mit beim Wassersparen! Es lohnt sich vom 1.Tag an für Ihr Konto und für die Umwelt.
Wer weniger Trinkwasser verbraucht, spart gleichzeitig auch viel Energie. Denn etwa ein Drittel der im Haushalt verwendeten Wassermenge wird erwärmt, z.B zum Duschen und Baden. Wußten Sie, daß die Warmwassererzeugung durchschnittlich etwa ein Fünftel des gesamten Haushaltsstrom verbraucht und damit doppelt soviel Strom benötigt wie die gesamte Beleuchtung?
Umrüsten aber wie? Haben Sie mal einen Handwerker gefragt, welche Maßnahmen er im Rahmen einer Wassersparumrüstung empfiehlt?
Natürlich Einhebelmischer, eine neue Spülkastenanlage, eine Marken-Dusche mit Alibi-Wassersparhebel; und wenn man schon mal dran ist, vielleicht noch eine neue Duschkabine samt Installation! Nachdem Sie dann mehrere Tausender überwiesen haben und zum ersten Mal voller Erwartung ihre Wasseruhr ablesen möchten, tritt eine gewisse Ernüchterung ein. Sie werden feststellen, daß Sie kaum Wasser gespart haben! Kein Wunder, denn wie soll zum Beispiel ein normaler Einhebelmischer ohne Wasserspartechnik am Waschbecken Wasser und Energie sparen?
Ein herkömmlicher Einhebelmischer besitzt im Vergleich zu einer traditionellen Zweigriffarmatur keinen Regelbereich. Während der Benutzer aus "Faulheit" bei einer Zweigriffarmatur nur solange aufdreht bis ihm der Wasserstrahl genügend stark erscheint, wird er beim Einhebelmischer in der Regel den Griff bis zum Anschlag öffnen. Das bedeutet ständig maximaler Durchfluß ! Auch beim Energieverbrauch hat soviel Luxus seine Schattenseiten. Ist Ihnen aufgefallen, daß sich der Griff eines Einhebelmischers vor Benutzung schon aus ästhetischen Gründen meist in der Mittelstellung (angenehm temperiertes Warmwasser!) befindet? Und nach der Benutzung auch? Die traditionelle Zweigriffarmatur hat deutliche Vorteile. Der Anwender wird (schon wieder aus "Faulheit") nicht unbedingt beide Hände zum Öffnen der Armatur benutzen, wenn eine, meist die rechte, Hand reicht. Und die öffnet dann Kaltwasser!
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